CentrumCultur

Herzlich willkommen im CentrumCultur:

  • Sie finden uns
    am August-Bebel-Platz 2 a,
    in 44866 Bochum-Wattenscheid-Mitte.

  • Unsere Rufnummer 02327 328823
    Unsere Faxnummer 02327 328824

  

Wir sind:

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AWO-Fachdienstes für Migration und Integration und beraten in den aktuellen Sprechstunden Menschen mit Migrationsgeschichte professionell, vertraulich und kostenlos.

Vielfältige Kursangebote für Migrantinnen, Migranten und Wattenscheider Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen ergänzen das Beratungsangebot.

Die Schwerpunkte unserer Arbeit:

  • Jugendmigrationsdienst (JMD) und Migrationsberatung für Erwachsene (MBE)
  • Unterstützung von Familien bei der Teilhabe an Angeboten der sozialen Infrastruktur
  • Angebote der sozialen Infrastruktur und des öffentlichen Bildungswesen
  • Erwerb der deutschen Sprache durch Integrationskurse
  • Unterstützung der Eltern- und Familienbildung
  • Förderung der interkulturellen Kommunikation bei Zugewanderten und Einheimischen im Gemeinwesen
  • Aufbau sozialer Netzwerke

Kultur...

Trommler
Trommel-Event mit Aladji Touré bei der Wattenscheider Kulturnacht
Die Mitglieder des "Künstlertreff WAT"
Der Künstlertreff WAT präsentiert im CC regelmäßig Ausstellungen und Kulturangebote
  • Kulturelle Veranstaltungen.
  • Feste feiern und feste Freunde finden.
  • Durch kulturelle Angebote für Jung und Alt werden Möglichkeiten der Begegnung von Menschen unterschiedlicher Herkunft eröffnet.
  • Unsere Veranstaltungen, die Kooperationen mit Bochurner Institutionen und dem Kulturbüro der Stadt Bochum,
    sind Wegbereiter einer Richtung weisenden Integration.

Projektarbeit

Integration durch Fußball

Der Mannschaft des Fußballvereins Hasretspor

Kooperation des CentrumCultur mit dem Bochumer Sportverein FC Hasretspor Bochum 94

Um den Integrationsprozess von Menschen mit Migrationshintergrund zu unterstützen, entwickelt das CentrumCultur das Projekt „Integration durch Fußball“ in Kooperation mit dem FC Hasretspor Bochum 94.
Der Name Hasretspor stammt von dem berühmten alevitischen Musiker Hasret Gültekin.
Am 2. Juli nahm Hasret Gültekin am 4. Pir Sultan Festival (einem Fest zu Ehren der alevitischen Glaubenskämpfer) teil. Er wurde im Hotel Madimak mit 34 anderen Künstlern, Schriftstellern und jungen Aleviten am helllichten Tag Opfer eines Brandanschlages islamischer Fundamentalisten. Hasret Gültekin starb im Alter von 22 Jahren. Dieses Attentat erschütterte sowohl die Aleviten in der Türkei, als auch in Europa.
Im Namen der internationalen Solidarität mit den Opfern, gründeten acht Freunde im Jahre 1994 den Verein und widmeten diesen Hasret Gültekin.
Der Verein Hasretspor Bochum steht für kulturelle Vielfalt und setzt sich gegen Rassismus, Diskriminierung und Ungerechtigkeiten sowohl im Sport als auch in der Gesellschaft ein. Menschen mit Migrationshintergrund sollen dabe ihre sozialen Kompetenzen im Rahmen einer Vereinsstruktur erweitern. Die Kooperationspartner leisten hierbei unterschiedliche Beiträge, um das Projekt erfolgreich umzusetzen:

CentrumCultur

  • Beratung und Unterstützung bei der Errichtung eines Vereinslokals
  • Gemeinsame Turniere
  • Sponsoring
  • Vermittlung von Wissen zur rechtmäßigen Führung eines Vereines
  • Erfahrene Hilfe rund um den Fußballsport
  • Verfügung über Räumlichkeiten für größere Veranstaltungen

FC Hasretspor Bochum 94

  • Aufnahme und Begleitung der Flüchtlinge, die vom CentrumCultur betreut werden
  • Teilnahme an und Gestaltung von Seminaren rund um das Thema Fußball aus sozio-kultureller Sicht
  • Integration der Flüchtlinge in die Gesellschaft und Unterstützung bei Problemen
  • Positive Präsentation des Vereines nach außen
  • Teilnahme an sozialen Aktivitäten oder Veranstaltungen des CentrumCultur

Wir wollen durch die Zusammenarbeit mit dem Fußballverein die Angebote der sozialen Aktivität und Förderung erweitern. Dazu bietet das CC eine große Bandbreite an verschiedenen Vorträgen rund um das Thema Fußball, wie beispielsweise „Die Entstehung des Fußballs in Deutschland“, „Fußball und Kultur“ oder auch „Kick gegen Rechts“, bei letzterem referiert eine Gruppe aus einem Fanprojekt des FC Schalke 04.
Durch die Instrumentalisierung des Fußballsports wurden laut Berichten des Integrationsamtes positive Ergebnisse erzielt.
In diesem Projekt sollen die Vereinsverantwortlichen von Hasretspor Bochum die Möglichkeit erhalten, sich weiterzubilden und sich mit alltäglichen Problemen wie beispielsweise Rassismus auseinander zu setzen.

Das Angebot der sportlichen Aktivität  von Hasretspor soll Angebote des CC - wie den Alphabetisierungskurs- ergänzen.
Vor allem die Aufnahme der Flüchtlinge in den Verein wird voraussichtlich eine positive Wirkung erzielen und die soziale Anpassung an die Gesellschaft sowie die Entwicklung der sprachlichen Fertigkeiten fördern.

Die Seminarreihen in deutscher Sprache haben das Ziel, den Teilnehmern die Sportart „Fußball“ mit allen Facetten zu zeigen. Das Wechselspiel von üblichen Seminaren, einem Stadionbesuch oder einem Filmabend soll die Aufmerksamkeit der Teilnehmer wecken.

Je nach Erfahrung, wird in der Zukunft die sportliche Angebotspallette, für Frauen und Kinder erweitert oder mit anderen Sportarten bereichert.

Initiative Früh-Integration durch Kultur

Lachende Gruppe Jugendlicher winkt dem Fotografen zu

Das CentrumCultur der AWO Ruhr-Mitte möchte sich weiterhin im Flüchtlingsbereich engagieren und in diesem Rahmen die Initiative zur Förderung der „Früh-Integration“ durch kulturelle Aktivitäten und Austausch weiterführen.

  • Wir sind der Meinung, dass Integrationsbemühungen, auch für noch nicht anerkannte Flüchtlinge, mehr als Sinn machen und möchten das Projekt nach einem erfolgreichen Jahr fortsetzen.

Ziel ist es, männlichen und weiblichen Jugendlichen aus Flüchtlingsfamilien in Bochum-Wattenscheid, zwischen 10 und 14 Jahren, wie bereits im letzten Jahr durch eine Mixtur kultureller Aktivitäten die Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch mit der Aufnahmegesellschaft zu geben.

Das Projekt wurde durch die Unterstützung des Kulturrucksackes realisiert um von Oktober 2014 bis zum Ende des Jahres die Jugendlichen mit vielfältigen Kulturangeboten weiterzubilden.

Um die anvisierten Ziele zu erreichen wurden folgende Aktivitäten geplant:

  • Junges Schauspielhaus
  • Workshop: Fotografie
  • Seminare über das Thema Flüchtlinge und Seminare von Gruppen ( Flüchtlinge und Deutsche mit oder ohne Migrationshintergrund)
  • Besuch Planetarium Bochum
  • Bildungskino
  • Weihnachten feiern im CentrumCultur
  • Weihnachtsmarktbesuch
  • Filmvorführungen für Jugendliche
  • Spielnachmittag
  • Besuch der Beachvolleyballhalle in Witten
  • Schwimmbadbesuch
  • Städtereisen
  • Bildungsseminare

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5 Jungen, ein Mädchen, teilweise mit Nikolausmützen, die Hände zeigen ein V für "Victory"

Gruppe Jugendlicher im CentrumCultur, hintere Reihe stehend, vordere Reihe kniend

Gruppe Jugendlicher aktiv auf einer Aussichtsplattform

Kreaturen aus dem Korridor

Vorführung - zwei Personen agieren mit Masken auf dem Gesicht vor einer Teppichwand        ht

Unter dem Titel „Kreaturen aus dem Korridor“ entwickelte die Künstlerin und Figurenspielerin Sara Hasenbrink gemeinsam mit dem Xenos1 Projektmitarbeiter Can Duman ein Kunstprojekt für und mit jungen Flüchtlingen.

Hierbei geht es darum Masken zu entwickeln, die aus dem eigenen Gesichtsabdruck entstehen.
Die Masken werden später zu Kreaturen umgestaltet und sollen zusammen mit den Erlebnissen der Flüchtlinge ihre Lebensgeschichte erzählen.
Das Projekt begann im Juli mit einem zweiwöchigen Workshop. In den ersten zwei Wochen lernten die Jugendlichen die elementaren Techniken des Maskenbaus.
Jede Entstehung einer Maske ist ein vertrauensvoller, kreativer und aufwendiger Prozess.
Die ersten Ergebnisse wurden bereits im Rahmen der interkulturellen Woche präsentiert und weckten das Interesse der Teilnehmer.
Durch die bildendende und darstellende Kunst wollen wir gemeinsam mit den Jugendlichen ein Figurenspiel auf die Bühne bringen, um die Persönlichkeiten und Geschichten der Flüchtlinge zu präsentieren.

Das Projekt wird bis Ende Januar fortgesetzt und heißt interessierte Menschen willkommen.

Unser Dank gilt der Stifterin Frau Dr. Lotte Köhler2, durch deren Spende dieses Projekt möglich wurde.

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Bärtiger Jugendlicher nimmt den Maskenabdruck

Ansicht von 4 Händen, die mit Modelliermasse arbeiten, auf dem Tisch liegt das Gestaltungsobjekt in Form einer Maske/eines Gesichtes

Gruppe Jugendlicher in Arbeitskleidung am Tisch werkeln mit Modelliermasse